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Herausforderungen bei der Druckmessung von Betriebs-Flüssigkeiten bewältigen

Die Automotive-Industrie ist einer der am stärksten regulierten Branchen der Welt. Hersteller müssen eine Vielzahl strenger Normen und Standards einhalten. Dies gilt insbesondere für Europa, wo die Bestimmungen extrem anspruchsvoll sind.

Um Konformität zu erreichen, müssen mit verschiedensten Variablen gemessen und geprüft werden; nicht wenige beziehen sich dabei auf Betriebsflüssigkeiten und -medien.

Die Sicherheit der Kühl-, hydraulischen Getriebe- und Kraftstoffeinspritzsysteme eines Fahrzeugs – um nur einige zu nennen – muss anhand detaillierter Spezifikationen nachgewiesen worden sein, bevor das Fahrzeug verkauft werden darf.

Hermetisch gekapselter Fühler für Motoröl

Herausforderungen bei der Druckmessung in einem Auto

Diese Aufgabe ist aus verschiedenen Gründen nicht einfach. Zum einen ist das Auto kein Labor, zum anderen wird die Druckmessung durch die Besonderheiten der Umgebung erschwert.

Vier häufig auftretende Probleme sind Partikel in der Betriebsflüssigkeit, Vibrationen, hohe Temperaturen und elektrische Störungen.

Partikel in der Betriebsflüssigkeit

Die größte Herausforderung stelllen Partikeln im Medium dar, das gemessen werden soll.

Viele standardmäßige Druckaufnehmer besitzen eine Öffnung, über die das Medium bei der Messung aufgenommen wird. Wenn in dieser Öffnung Partikel stecken bleiben, ist die Membran nicht mehr in der Lage, Druckunterschiede zu aufzunehmen. Außerdem droht eine Beschädigung des Fühlers.

Vibrationen

Wenn ein Automotor angelassen wird, entstehen zahlreiche Vibrationen, die zu Fehlmessungen des Druckaufnehmers führen können.

Durch diese Motorschwingungen kann der Druckaufnehmer vibrieren, was unter Umständen Rauschen am Ausgang zur Folge hat. Außerdem droht eine Beschädigung des Druckaufnehmers

Hohe Temperaturen

Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Temperatur von Betriebsflüssigkeiten auf mehr als 99 °C ansteigt. Die Elektronik der meisten Druckaufnehmer ist für einen Betrieb unter solchen Bedingungen nicht geeignet.

Eine Lösung für dieses Problem besteht in der Verwendung kleiner Distanzstücke, wenn das Medium zu heiß für eine normale Messung ist. Lesen Sie dieses Whitepaper (engl.), um mehr über die Verfahren zur Druckmessung bei Medien mit hohen Temperaturen zu erfahren.

Elektrische Störungen

Eine weitere Herausforderung ergibt sich bei der Frage, wie den vom Motor produzierten elektrischen Störungen begegnet werden kann.

Wenn ein Druckaufnehmer ein kleines mV-Signal ausgibt, können elektrische Störungen schnell den Messwert verfälschen. Diese Problematik kann man mit einem Druckaufnehmer mit mA-Ausgang oder V-Ausgang begegnen, deren Ausgangssignal weniger störanfällig ist.

Spezielle Druckaufnehmer mit bündiger Membran als Lösung

Glücklicherweise lassen sich mit speziellen für die Automotive-Industrie entwickelten Druckaufnehmern alle oben genannten Probleme lösen.

Die PX600 und PX61C Druckaufnehmer mit bündiger Membran von OMEGA Engineering überzeugen durch folgende Merkmale:

  • Keine Messbohrung, und damit keine Beeinträchtigung durch Schwebstoffe.


  • Starke Leistung bei Motorschwingungen


  • Spannungsausgang im V-Bereich für genaue Messungen in störbehafteten Umgebungen


Weitere Informationen zum PX600 Druckaufnehmer mit bündiger Membran

Weitere Informationen zum PX61C Miniatur-Druckaufnehmer mit bündiger Membran

Wenn Sie mehr erfahren oder Ihre individuellen Anforderungen mit einem Experten besprechen möchten, steht Ihnen das technische Team von OMEGA Engineering jederzeit zur Verfügung. Klicken Sie hier, um sich noch heute mit uns in Verbindung zu setzen.